Der Zuhörer

Sender und Empfänger

Beim Vermitteln von Informationen, in welcher Form auch immer, setzt es voraus, dass diese auch von meinem Gegenüber empfangen werden können. Das bedeutet, dass mein Empfänger auch empfangsbereit sein muss. Kar! Denn wenn er das nicht ist, dann sind all meine Informationen, die ich versuche zu senden, nichtig. Bei deinem Hund ist das genau das Selbe. Die Basis für all das, was du deinem Hund später vermitteln möchtest ist, dass er dir zuhört. Und zwar in jeder Situation und Reizlage, die sich euch im Alltag bieten kann. Dabei ist es egal wer oder was deinen Hund gerade beschäftigt. Ob das der verführerisch duftende Grashalm am Wegesrand ist oder ein lautes Geräusch in der Ferne oder auch der Nachbarshund, der hysterisch einer Katze hinterher bellt. Wenn du deinen Hund ansprichst, dann muss er dir zuhören. Immer!

Kann er nicht oder will er nicht?

Manchmal könnte der Eindruck entstehen, dass dein Hund in diesen Momenten der Ablenkung nicht hören will. Dem ist nicht so! Dein Hund kann einfach nicht. Sein Gehirn ist mit der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen beschäftigt. Hunde nehmen den größten Teil ihrer Umwelt mit der Nase war. Im Anschluss kommen Ohren und Augen. Da kann es schon mal passieren, dass der ein oder andere Informationsfluss, in diesem Falle von dir als Mensch gesendet, hinten runter fällt. Die Priorität deines Hundes sollte dennoch bei dir und deinen Informationen liegen. Also ist es dein Job, deinem Hund genau das zu vermitteln. Befindet sich dein Hund also gerade in einem wichtigen „Schnuppertermin“ an Grashalm 156 und du sprichst ihn an, doch die Reaktion bleibt aus… dann solltest du ihn freundlich aber bestimmt aus diesem Termin herausholen können und ihm die Wichtigkeit deiner Informationsübermittlung klar machen. Klingt einfach. Ist es auch!

Kommunikationsebene

Auch hier ist es wieder so, dass der Mensch zu viel spricht und zu wenig handelt. Ein grundlegendes Problem im täglichen Umgang mit unseren Hunden. Unsere Hunde sind da sehr cool und klar. Gibt es eine Handlungsnotwendigkeit, folgt sofort eine Tat. Eine Eigenschaft, die wir uns deutlich mehr aneignen sollten um mit unseren Hunden klarer kommunizieren zu können. Der Name deines Hundes ist das wertvollste Gut, welches du besitzt. Nutze es mit Bedacht und immer dann, wenn du dich deinem Hund freundlich zuwenden möchtest. Der Name sollte in der Kritik vermieden werden.

Drei Schritte zum Erfolg

Wie dein Hund verlässlich ansprechbar wird, zeige ich dir gern. Dafür gibt es 3 klare Handlungsschritte die, bei konsequenter Befolgung, in wenigen Tagen aus deinem Hund einen guten Zuhörer machen. Diese Basis ermöglicht dir nun, deinem Hund alles was du ihm erklären und vermitteln möchtest aufmerksam an- und aufzunehmen.

Nicole Hertel

…damit Mensch und Hund sich verstehen.

 

2018-05-14T21:43:44+00:00By |